Leckageortung / Leckortung – Ein Fall für echte Profis!

Leckageortung / Leckortung – Ein Fall für echte Profis!

Wenn man nicht gerade Immobilien- oder Hauseigentümer ist, sind Leckageortung oder Leckortung nicht unbedingt Begriffe, die man sofort und umfassend erklären kann. Dabei ist es auch als Mieter nicht uninteressant, über Leckageortung Bescheid zu wissen. Schließlich kann ein Wasserschaden immer und vor allem unverhofft entstehen.

Wird das Leck nicht früh genug geortet, droht das Haus von Schimmel und Pilzen befallen zu werden – und kann bei sehr altem Mauerwerk sogar zu Einsturzgefahr führen.

 

Was bedeutet Leckageortung / Leckortung genau?

Leckageortung und kurz gesagt Leckortung haben im Prinzip die gleiche Bedeutung: Der Begriff beschreibt den Prozess der Ortung eines Lecks, Bruchs oder Lochs in der Wand oder Decke, durch das Wasser in das Mauerwerk eindringt.

In den meisten Fällen handelt es sich schlicht und ergreifend um einen Rohrbruch. Dafür müssen die Leitungen nicht mal besonders alt sein. Auch neu verlegte Rohre können bei unsachgemäßem Einbau Konstruktionsschwächen, Risse und Löcher, sprich Leckagen haben.

Oftmals aber ist Rost für die Bildung eines Lecks verantwortlich. Professionelle Handwerker mit einer langjährigen Kompetenz in Sachen Mauerwerksabdichtung und Schimmelsanierung können den Wasserrohrbruch mittels einer Leckageortung schnell und zuverlässig lokalisieren. Die Leckageortung ist der erste Schritt einer ordentlichen Wasserschadensanierung.

 

Wie funktioniert eine professionell durchgeführte Leckortung?

Das eigentliche Problem eines Rohrbruches ist, dass dieser oft erst sehr spät erkannt wird.

Der Schaden bleibt so lange unbemerkt, bis das Wasser aus dem kaputten Rohr entweder als feuchter Fleck an der Wand oder der Decke sichtbar wird, es trotz regelmäßigem Lüften in den betroffenen Räumlichkeiten unangenehm moderig riecht und/oder der Putz bröckelt, beziehungsweise die Tapete wellig wird. Deshalb sollte schon bei dem allerkleinsten Verdacht ein Fachmann hinzugezogen werden. Professionelle Betriebe stellen für Notfälle eine Mobilnummer auf ihrer Webseite (oder in den veröffentlichten Kontaktdaten) bereit, die man bei einem akuten Wasserschaden nutzen kann. Dieser Service gehört eigentlich schon zum Standard, muss aber nicht zu den Leistungen des Dienstes gehören.

Besteht nur der Verdacht eines Rohrbruches – wenn beispielsweise der Wasserdruck abgenommen hat oder äußerliche Schäden, wie zum Beispiel durch Mauerwerksarbeiten, entstanden sind – sollte man sich in Ruhe und mit Bedacht einen professionellen Fachmann suchen.

Jetzt aber zum eigentlichen Thema: Wie wird eine Leckageortung durchgeführt?

LeckageortungEs gibt verschiedene Methoden, um mithilfe einer Leckageortung / Leckortung das Leck in der Rohrleitung zu orten und so Wände und Decken, sprich die komplette Immobilie, vor Schimmel und Verfall zu retten.

Je nach Dienstleister und Technik – denn es gibt verschiedene Mess- und Ortungstechniken, um die Leckstellenposition möglichst exakt zu erfassen – erzielt man in relativ kurzer Zeit ein Ergebnis, welches einen größeren Schaden im Mauerwerk und bei Flachdächern verhindert.

Oft werden auch verschiedene Techniken kombiniert, um das Loch im Rohr schneller ausfindig zu machen.

Diese Messtechniken werden von versierten Handwerkern am häufigsten zwecks Leckageortung angewandt:

  1. Die endoskopische Untersuchung. Das ist eine Methode zur Sichtprüfung schwer zugänglicher Hohlräume, bei der eine Sonde, beziehungsweise eine kleine Kamera, in die betroffene Stelle eingeführt wird, um das dort vermutete Leck zu orten.
  2. Hochfrequenzverfahren: Bei der Hochfrequenztechnik (HF-Technik) werden Schimmelpilze mittels großer Wärme und ohne Chemikalien abgetötet. Das Verfahren eignet sich besonders zur Lokalbehandlung.
  3. Thermografie: Thermografie ist ein bildgebendes (Infrarot) Verfahren, welches Temperaturunterschiede sichtbar macht. Eine Infrarotkamera zeichnet diese Temperaturunterschiede auf und zeigt sie als Bild auf einem angeschlossenen Monitor an.
  4. Druckproben. Hier wird zunächst an verschiedenen Stellen der Wasserdruck im Haus gemessen. Die Methode wird häufig in Mehrparteienhäusern eingesetzt.

 

Vertrauen ist wichtig, Kontrolle ist besser

Leckortung

Sie haben nicht alles zu 100% verstanden?

Das macht nichts, denn die Profis in Sachen Mauerwerksabdichtung und Schimmelsanierung wissen in der Regel genau, was sie tun. Mit vollem Einsatz starten sie mit der Leckageortung. Ist das Leck erst einmal gefunden, beginnt in der Regel die Trocknung.

Tapezieren und Streichen gehören allerdings nicht zu den Leistungen einer Sanierung. Da müssen Sie selbst Hand anlegen oder einen Malermeister beauftragen.

Für alle handwerklichen Aufgaben gilt: Beauftragen Sie ausschließlich ausgewiesene Fachleute. Entsprechende Referenzen werden auf Wunsch bei der ersten Kontaktaufnahme per Mail in den Anlagen mitgesendet.